Uber, Eternal und Porter verlassen Karnatakas Gig-Worker-Wohlfahrtsrat
Uber, Eternal und Porter haben sich Berichten zufolge aus dem Wohlfahrtsrat für Gig-Worker auf Plattformen in Karnataka zurückgezogen. Die Unternehmen fechten das Gesetz des Bundesstaates für Gig-Worker gerichtlich an.

Das Fahrdienstunternehmen Uber, das Logistikunternehmen Porter und der Lieferdienst Eternal haben sich Berichten zufolge aus dem Wohlfahrtsrat für Plattform-basierte Gig-Worker in Karnataka zurückgezogen. Dieser Rückzug erfolgt, während die Unternehmen die neue Gesetzgebung des Bundesstaates für Gig-Worker rechtlich anfechten.
Die Unternehmen waren Mitglieder des Wohlfahrtsrates, der gemäß dem Karnataka Platform-Based Gig Workers (Social Security and Welfare) Act, 2025, eingerichtet wurde. Sie erklärten, dass ihre Entscheidung, die Organisation zu verlassen, aus ihrem rechtlichen Widerstand gegen das Gesetz selbst resultiert, da sie kein Teil einer gesetzlichen Körperschaft sein möchten, die unter einer von ihnen angefochtenen Gesetzgebung geschaffen wurde.
Obwohl das Karnataka High Court die Aussetzung des Gesetzes abgelehnt hat, hat es einen vorläufigen Schutz vor Zwangsmassnahmen für Unternehmen gewährt, die an der Rechtsstreitigkeit beteiligt sind, darunter Eternal, Swiggy, Zepto und Urban Company. Uber reichte ebenfalls letzten Monat seine Anfechtung ein, und das Gericht hat dem Unternehmen einen ähnlichen vorläufigen Schutz gewährt.
Amazon India, das ebenfalls im Rat vertreten ist, ist Mitglied geblieben, da es nicht an den aktuellen Rechtsstreitigkeiten beteiligt ist. Die Regierung von Karnataka arbeitet nun daran, die freien Stellen zu besetzen, wobei Delhivery, Namma Yatri und Yulu zugestimmt haben, dem Rat beizutreten. Der Kern der rechtlichen Anfechtung ist, dass das Gesetz des Bundesstaates einen separaten Sozialversicherungsrahmen schafft, der potenziell mit bestehenden zentralen Regierungsbestimmungen überschneidet und zusätzliche Kosten und Compliance-Aufwand für die Plattformen verursacht.