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Technologie

Uber entlässt 10% der Belegschaft, KI-Einsatz wächst

Uber hat weltweite Entlassungen angekündigt, die etwa 10% der Belegschaft betreffen. Gleichzeitig berichten kürzlich entlassene Mitarbeiter von einer zunehmenden Integration künstlicher Intelligenz in ihre täglichen Aufgaben.

18. September 2026
Uber entlässt 10% der Belegschaft, KI-Einsatz wächst
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Uber hat eine signifikante weltweite Entlassungswelle eingeleitet, von der rund 10% der Belegschaft betroffen sind, wie Business Insider berichtet. Obwohl das Unternehmen den Stellenabbau nicht direkt mit dem Vormarsch künstlicher Intelligenz in Verbindung gebracht hat, schildern mehrere kürzlich entlassene Mitarbeiter die wachsende Rolle von KI in ihren täglichen Aufgaben.

CEO Dara Khosrowshahi kündigte Anfang des Monats die Entlassung von etwa 3.300 Mitarbeitern an. Als Gründe wurden eine Straffung der Managementebenen und die Reduzierung von Führungskräften mit nur ein bis zwei direkten Untergebenen genannt. KI wurde in der internen Mitteilung über die Entlassungen nicht als Grund erwähnt.

Laut Aussagen der betroffenen Mitarbeiter haben KI-Tools wie ChatGPT und Gemini eine deutlich größere Verbreitung gefunden. Sie wurden für Aufgaben wie die Vorbereitung von Kundengesprächen, die Beantwortung interner Fragen in Slack und das Verfassen von Antworten auf Kundendienstanfragen eingesetzt. Einige Mitarbeiter gaben an, dass KI die Zeit für die Erledigung von Aufgaben erheblich verkürzt hat, in einigen Fällen auf ein Fünftel der ursprünglichen Zeit.

Uber hatte zuvor einen KI-Chatbot namens "Genie" eingeführt, der Mitarbeitern helfen soll, Fragen anhand interner Dokumente schnell zu beantworten. Ein weiteres Tool, Glean, wurde im Kundendienst zur Bearbeitung von Anfragen von Fahrern und Passagieren eingesetzt. Einige Mitarbeiter erhielten jedoch auch die Anweisung, die Arbeit nicht vollständig von KI erledigen zu lassen, was die Frage nach dem Zweck menschlicher Arbeitskräfte aufwirft.

Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden auch die Nutzung bestimmter KI-Dienste, wie Claude, eingeschränkt, da das Unternehmen keine Produktivitätssteigerungen verzeichnete, die den Investitionen in KI-Tools entsprachen. Uber prüft zudem KI-Anwendungen in Bereichen wie Finanzen und Personalwesen.

Originalquelle: ithome.com