Überlebenschance nach schwerer Kopfverletzung durch Messerklinge
Ein Patient in Großbritannien überlebte eine schwere Hirnverletzung, bei der eine Messerklinge durch das Auge in den Schädel eingedrungen war.

Mediziner in Großbritannien haben den Fall eines Patienten dokumentiert, der eine schwere penetrierende Verletzung des Kopfes überlebt hat. Wie im BMJ Case Report beschrieben, war eine 15 mm breite Messerklinge durch das rechte Auge in das Gehirn eingedrungen und hatte die Innenseite des Schädels erreicht.
Der Patient wies bei der Ankunft im Krankenhaus zwar ein Bewusstsein auf, war jedoch verwirrt und erregt. Mit einem Wert von 12 auf der Glasgow-Koma-Skala wurde die Verletzung als mittelschwer eingestuft. Aufgrund des Risikos, dass der Patient die Klinge eigenständig entfernen könnte, versetzten die Ärzte ihn in ein künstliches Koma und intubierten ihn.
Die weitere Behandlung umfasste die Gabe von Antibiotika und Tetanusschutz zur Infektionsprävention. Nach einer präzisen bildgebenden Untersuchung der Klingenposition führten die Chirurgen die operative Entfernung durch. Der Patient hat sich laut dem Bericht von der Verletzung erholt.