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Verbraucher

Ukraine-Krieg: Russische Wirtschaft durch Drohnenangriffe getroffen, Benzinexportverbot verlängert

Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf russische Wirtschaftsziele fort, darunter der Online-Händler Wildberries. Russland hat aufgrund anhaltender Treibstoffknappheit das Exportverbot für Benzin bis Ende des Jahres verlängert.

25. Juli 2026
Ukraine-Krieg: Russische Wirtschaft durch Drohnenangriffe getroffen, Benzinexportverbot verlängert

Die Ukraine setzt ihre Strategie fort, die russische Wirtschaft durch gezielte Drohnenangriffe zu schwächen. Insbesondere der große Online-Händler Wildberries ist wiederholt zum Ziel geworden und hat erhebliche Schäden und Brände erlitten, wie Videos zeigen.

Als Reaktion auf die anhaltende Treibstoffknappheit, die auch durch ukrainische Angriffe auf Raffinerien und Lager verursacht wird, hat Russland das Exportverbot für Benzin bis zum Ende des Jahres 2026 verlängert. Auch Diesel-Exporte werden weiterhin eingeschränkt, bis sich der Markt erholt hat, wie Vize-Premierminister Alexander Nowak mitteilte.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Angriffe auf russische Wirtschaftsziele als Teil der Kriegsführung bestätigt. Sein kasachischer Kollege Kassym-Schomart Tokajew rief unterdessen Präsident Putin zum sofortigen Stopp des Krieges auf.

Unabhängig nicht überprüfbare Berichte aus russisch besetzten Gebieten im Süden der Ukraine deuten auf zivile Opfer bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine touristische Einrichtung hin, darunter auch Kinder. Diese Angaben wurden von den russischen Besatzungsbehörden gemacht.

Das russische Außenministerium verurteilte die Angriffe als Vergeltung für militärische Niederlagen und als Angriff auf die Zivilbevölkerung. Sprecherin Maria Sacharowa kündigte schwere Konsequenzen für die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer an.

Originalquelle: fr.de