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Gesundheit

Ultraschallgesteuerte minimal-invasive Fadenfreilegung für Hand- und Unterarmbeschwerden

Forscher der Karl Landsteiner Privatuniversität (KL) haben an der Entwicklung einer neuartigen ultraschallgesteuerten, minimal-invasiven Technik zur Behandlung verschiedener Hand- und Unterarmbeschwerden mitgewirkt. Die Methode wurde an Leichenpräparaten getestet.

9. Juni 2026
Ultraschallgesteuerte minimal-invasive Fadenfreilegung für Hand- und Unterarmbeschwerden
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Karl Landsteiner Privatuniversität (KL) war mit ihrem Fachbereich für Anatomie und Entwicklungsbiologie an der Entwicklung und Erprobung einer neuen ultraschallgesteuerten, minimal-invasiven Technik namens "Fadenfreilegung" für Hand- und Unterarmbeschwerden beteiligt. Die Forschung, angeführt von der Medizinischen Universität Wien, untersuchte die Methode an Leichenpräparaten im Hinblick auf Sicherheit und Wirksamkeit.

Das Verfahren "Fadenfreilegung" bezeichnet die ultraschallgesteuerte Freilegung von Gewebe an Stellen, wo Nerven oder Sehnen komprimiert sind. Aus dieser Arbeit sind drei Publikationen in Fachzeitschriften wie "European radiology experimental" und "Radiologia Medica" hervorgegangen. Diese Studien beschreiben spezifische Anwendungen, wie die Freilegung des Guyon-Kanals, des Kubitaltunnels und des A1-Ringbandes.

Der Beitrag der KL konzentrierte sich auf ihre Expertise in der Anatomie. Institutsleiter Univ.-Prof. Dr. Johann Streicher betonte, dass die Forschung neue Wege für weniger invasive Behandlungen von Hand- und Unterarmleiden eröffnet. Ein präzises Verständnis anatomischer Strukturen mittels Ultraschallbildgebung ist entscheidend für die erfolgreiche Anwendung dieser Technik und die Patientensicherheit.

Die Ergebnisse dieser Studie sind öffentlich zugänglich und haben in der medizinischen Fachwelt Beachtung gefunden. Fortschritte in der Ultraschallführung ermöglichen präzisere Eingriffe, was potenziell zu verbesserten Behandlungsergebnissen und kürzeren Genesungszeiten für Patienten mit Nervenkompression oder Sehnenproblemen in den oberen Extremitäten führen kann.

Originalquelle: kl.ac.at