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Wissenschaft

UN-Biodiversitätskonferenz: Naturschutzziele für 2030 gefährdet

Beim UN-Gipfel in Jerewan räumten Vertreter aus fast 200 Ländern ein, dass die Fortschritte beim Artenschutz nicht ausreichen, um die 2030-Ziele zu erreichen.

2. November 2026
UN-Biodiversitätskonferenz: Naturschutzziele für 2030 gefährdet

Nach zweiwöchigen Verhandlungen in Jerewan haben Delegierte aus knapp 200 Ländern eine ernüchternde Bilanz zum weltweiten Naturschutz gezogen. Die im Jahr 2022 vereinbarten Ziele des Kunming-Montreal-Abkommens, bis 2030 ein Drittel der weltweiten Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen, sind angesichts der aktuellen Entwicklung kaum noch realisierbar.

Als Hauptgrund für die schleppende Umsetzung identifizierten die Teilnehmer einen massiven Mangel an Finanzierung und mangelnde politische Entschlossenheit. Die bisherigen Maßnahmen bleiben hinter den Anforderungen zurück, um den Verlust der biologischen Vielfalt wirksam zu stoppen.

Die Konferenz endete mit der dringenden Aufforderung, die Bemühungen in den kommenden Jahren drastisch zu intensivieren. Ob die gesteckten Ziele bis 2030 noch erreicht werden können, hängt laut Experten maßgeblich davon ab, ob die Finanzierungslücken zeitnah geschlossen werden.

Originalquelle: arstechnica.com