UN-Bericht: Chinas Stromtechnologie-Innovationen weltweit führend
Ein UN-Bericht stellt fest, dass Chinas Innovationen im Bereich der Stromtechnologie weltweit führend sind und die allgemeine Entwicklung des Stromsektors zu den besten der Welt gehört. Das Land belegte in der Gesamtentwicklung einen der fünf Spitzenplätze.

Chinas Fortschritte bei Innovationen im Bereich der Stromtechnologie sind weltweit führend, und die allgemeine Entwicklung des Stromsektors des Landes zählt zu den besten der Welt. Dies geht aus dem Forschungsbericht "Global Electricity Development Index (2026)" hervor, der auf einer Veranstaltung des Hochrangigen Politischen Forums der Vereinten Nationen zum globalen Energienetz in New York veröffentlicht wurde.
Der Bericht bewertete die Stromentwicklung von 100 Ländern anhand von vier Dimensionen: Versorgungssicherheit, Dienstleistungen für Verbraucher, grüne und kohlenstoffarme Entwicklung sowie technologische Innovation. In der Gesamtentwicklung belegten Finnland, Schweden, die Schweiz, China und Norwegen die ersten fünf Plätze. Chinas technologische Innovation im Stromsektor wurde weltweit an erster Stelle eingestuft. Das Land verfügt auch über die weltweit größte installierte Kapazität für saubere Energie und ist führend bei der Anwendung von Smart-Grid-Technologien.
Der Bericht zeigt eine rasche Transformation im globalen Stromsektor. Bis 2025 überstieg die gesamte installierte Kapazität für neue Energiequellen fast 40 % der gesamten globalen installierten Kapazität. Technologien wie künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und virtuelle Kraftwerke werden von der Demonstrationsphase zur großflächigen Anwendung überführt.
China, ein Gründungsmitglied der Global Energy Interconnection Development and Cooperation Organization, hat seine Stromerzeugungskapazität erheblich erweitert. Die aktuelle installierte Kapazität übersteigt 4 Milliarden Kilowatt und übertrifft damit die kombinierte Kapazität der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Indiens, Japans und Russlands. Prognosen gehen davon aus, dass diese Kapazität bis 2030 5,4 Milliarden Kilowatt erreichen wird, wobei neue Energiequellen über 50 % ausmachen werden.