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Technologie

UN-Generalsekretär: Welt kann keinen Rüstungswettlauf bei KI-Sicherheit leisten

UN-Generalsekretär António Guterres fordert internationale Zusammenarbeit bei KI-Regulierung und -Überwachung. Er warnt vor einem Wettlauf im Bereich KI-Sicherheit, der durch geopolitische Spannungen angeheizt werden könnte.

16. September 2026
UN-Generalsekretär: Welt kann keinen Rüstungswettlauf bei KI-Sicherheit leisten
Bild ist eine KI-generierte Illustration

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Staatengemeinschaft zu internationaler Kooperation bei der Regulierung und Überwachung von künstlicher Intelligenz (KI) aufgerufen. Guterres warnte davor, dass die Welt sich keinen ständigen Wettbewerb im Bereich der KI-Sicherheit leisten könne, der durch geopolitische Spannungen angeheizt werden und zu riskanten Praktiken führen könnte.

Guterres betonte, dass die Steuerung von KI eine echte internationale Zusammenarbeit und koordinierte globale Maßnahmen erfordere. Er plant, die Risiken von KI im Rahmen der jährlichen Hochrangigen Woche der UN-Generalversammlung mit Staats- und Regierungschefs zu erörtern und sich für die Festlegung von Sicherheitsgrenzen für KI einzusetzen.

Anfang des Jahres hat Guterres eine unabhängige wissenschaftliche Expertengruppe zur Steuerung von KI ins Leben gerufen. Er erklärte, dass die Auswirkungen von KI die nationalen Grenzen überschreiten und es daher unerlässlich sei, strengere Sicherheitsmaßnahmen einzuführen, um potenzielle Gefahren proaktiv zu begegnen.

Im Juni sprach Guterres bei dem ersten globalen Dialog der Vereinten Nationen zur KI-Steuerung in Genf und forderte eine breite und umfassende globale Kontrolle von KI. Er äußerte die Sorge, dass die gegenwärtige Generation möglicherweise die letzte sein könnte, die die Bedingungen für das friedliche Zusammenleben von Mensch und Maschine festlegen kann.

Originalquelle: ithome.com