📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

UNAM: KI-überwachte Fernprüfung fehlschlägt, 58.000 Studenten müssen wiederholen

Die UNAM, Mexikos größte Universität, hat eine Wiederholung ihrer Fernzugangsprüfung für fast 58.000 Studenten angeordnet, da die Ergebnisse anomal waren. Die Prüfung nutzte KI-gestützte Webcam-Überwachung, was Fragen zur Integrität aufwirft.

3. August 2026
UNAM: KI-überwachte Fernprüfung fehlschlägt, 58.000 Studenten müssen wiederholen

Die UNAM, Mexikos größte Universität, hat eine Wiederholungsprüfung für fast 58.000 Bewerber angeordnet, nachdem ihre kürzlich durchgeführte Fernzugangsprüfung fragwürdige Ergebnisse hervorbrachte. Die Prüfung, die Ende Mai und Anfang Juni von fast 160.000 Bewerbern online abgelegt wurde, setzte erstmals "Lockdown"-Browser-Software und KI-gestützte Webcam-Überwachung ein.

Die Entscheidung zur Neuansetzung erfolgte, nachdem die Prüfungsergebnisse eine signifikante Abweichung von historischen Daten zeigten. Während historisch gesehen 3,5 Prozent der Prüflinge zwischen 2021 und 2025 100 oder mehr von 120 Fragen richtig beantworteten, erreichten in diesem Jahr erstaunliche 16,3 Prozent diese Marke. Dieser dramatische Anstieg hat Zweifel an der Fairness und Gültigkeit des Prüfungsverfahrens aufkommen lassen.

Obwohl die Universität die genauen Gründe für die Anordnung der Massenwiederholung nicht explizit dargelegt hat, deutet die statistische Anomalie stark auf Probleme mit dem Fernüberwachungssystem oder der Testumgebung hin. Details zu Logistik oder Zeitplan für die neu angesetzten Prüfungen wurden noch nicht bekannt gegeben.

Der erhebliche Bedarf an einer Wiederholungsprüfung stellt sowohl für die Bewerber als auch für die Verwaltungskapazitäten der UNAM eine beträchtliche Belastung dar. Sie unterstreicht auch die anhaltenden Herausforderungen und potenziellen Fallstricke bei der Implementierung fortschrittlicher technologischer Lösungen für hochrangige akademische Bewertungen.

Originalquelle: arstechnica.com