Universität und EPRI starten 2,63 Mio. Pfund teure Partnerschaft für Fusionsmaterialien
Die University of Birmingham und EPRI haben eine britisch-amerikanische Forschungszusammenarbeit im Wert von 2,63 Millionen Pfund Sterling gestartet, um die Entwicklung der Fusionsenergie zu beschleunigen. Das Projekt konzentriert sich auf die Prüfung fortschrittlicher Schutzmaterialien.

Die University of Birmingham und das Electric Power Research Institute (EPRI) haben eine Forschungspartnerschaft im Wert von 2,63 Millionen Pfund Sterling ins Leben gerufen, um die Entwicklung von Fusionsenergietechnologien zu beschleunigen. Das FURESHMA-Programm konzentriert sich auf die Prüfung fortschrittlicher Schutzmaterialien, die dazu bestimmt sind, kritische Komponenten in zukünftigen Fusionskraftwerken zu schützen.
Die von UKRI's Engineering and Physical Sciences Research Council und EPRI finanzierte Zusammenarbeit, an der auch Element Six beteiligt ist, wird Borid- und Karbidmaterialien untersuchen. Diese Materialien müssen intensiver Neutronenstrahlung, extremen Temperaturen und erheblichen thermomechanischen Belastungen in einem Fusionsreaktor standhalten.
Das Projekt kombiniert die Expertise der University of Birmingham im Bereich Fusionsmaterialien mit der Erfahrung von EPRI bei Kernmaterialien, Energieforschung und Technologieeinsatz. Ziel ist es, die Lücke zwischen Laborergebnissen und praktischen Anwendungen für die kommerzielle Fusionsenergie zu schließen.
Die im Rahmen des Programms generierten Daten werden offen zugänglich gemacht, um die britische Industrie und die breitere internationale Fusionsforschungsgemeinschaft zu unterstützen. Diese Initiative ist Teil der umfassenderen britisch-amerikanischen Zusammenarbeit im Bereich der Fusionsenergie, wobei Regierungen ihr Potenzial für kohlenstoffarme Elektrizität und Energiesicherheit hervorheben.