Unregulierte Glücksspielökonomie in Europa mit 91,6 Mrd. Euro bewertet
Neue Analyse in der EU-27 zeigt, dass 72 % der Bruttospielerträge (GGR) aus Online-Glücksspielen außerhalb des regulatorischen Rahmens liegen, was 91,6 Milliarden Euro entspricht.

Die unregulierte Online-Glücksspielbranche in den 27 EU-Mitgliedstaaten wird auf 91,6 Milliarden Euro geschätzt. Einer aktuellen Analyse zufolge fallen 72 Prozent der Bruttospielerträge (GGR) aus Online-Glücksspielen nicht unter die lokalen Regulierungsrahmen innerhalb der EU.
Diese signifikante Lücke in der regulatorischen Abdeckung ergibt sich aus verschiedenen Faktoren, darunter inkonsistente Gesetzesdurchsetzung zwischen den Mitgliedstaaten und Herausforderungen für grenzüberschreitende Betreiber, die sich in unterschiedlichen rechtlichen Umgebungen bewegen. Die Situation schafft ungleiche Wettbewerbsbedingungen und ermöglicht das Wachstum illegaler Märkte.
Die Analyse unterstreicht die Notwendigkeit eines stärker harmonisierten Ansatzes bei der Regulierung von Glücksspielen innerhalb der EU. Ziel ist es, den Verbraucherschutz zu verbessern, Geldwäsche zu verhindern und fairen Wettbewerb in der Branche zu gewährleisten. Die Einnahmen, die außerhalb des regulatorischen Geltungsbereichs liegen, stellen eine erhebliche wirtschaftliche Herausforderung dar, die sich auf nationale Haushalte und die Strafverfolgung auswirkt.
Dieses Problem hat spürbare Auswirkungen auf Europas digitale Wirtschaft und die Verbrauchersicherheit. Die Behörden prüfen Berichten zufolge Maßnahmen, um sicherzustellen, dass alle Online-Glücksspielaktivitäten ordnungsgemäß lizenziert und überwacht werden.