Sammelklage gegen UP Fintech Holding Limited nach Kurssturz eingereicht
Anleger klagen gegen UP Fintech Holding Limited wegen angeblich irreführender Angaben zu regulatorischen Risiken im chinesischen Markt.

Die Anwaltskanzlei The Law Offices of Frank R. Cruz hat eine Sammelklage gegen UP Fintech Holding Limited eingereicht. Gegenstand des Verfahrens ist der Zeitraum vom 22. April 2024 bis zum 2. Juni 2026, in dem das Unternehmen den Vorwürfen zufolge wesentliche Informationen über regulatorische Risiken verschwiegen haben soll.
Auslöser für den Rechtsstreit ist eine Untersuchung der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde CSRC gegen die Tochtergesellschaft Tiger Brokers. Die Behörden prüften unzulässige grenzüberschreitende Wertpapiergeschäfte. Nachdem die Untersuchung bekannt wurde, verlor die Aktie des Unternehmens am 22. Mai 2026 über 25 Prozent an Wert. Später bestätigte das Unternehmen Bußgelder in Höhe von rund 59,7 Millionen Dollar.
Die Kläger werfen der Unternehmensführung vor, den Anlegern ein verzerrtes Bild der Geschäftslage vermittelt zu haben. Investoren, die sich der Klage anschließen möchten, haben bis zum 28. Dezember 2026 Zeit, entsprechende Anträge als Hauptkläger einzureichen.