Überarbeitete BMW 7er Limousine läuft in Deutschland vom Band
Die überarbeitete BMW 7er Limousine ist im Werk Dingolfing, Deutschland, in die Produktion gestartet. Das Modell integriert Technologien der kommenden 'Neue Klasse'-Generation.

BMW hat diese Woche die Produktion der überarbeiteten 7er Limousine im deutschen Werk Dingolfing offiziell aufgenommen. Dies stellt eine bedeutende Einführung dar, da hier erstmals Technologien der kommenden "Neue Klasse"-Generation in ein bestehendes Serienfahrzeug integriert werden.
Bis Ende 2027 plant BMW, die "Neue Klasse"-Technologie in insgesamt 40 seiner Modelle einzuführen. Diese strategische Maßnahme zielt darauf ab, die Modellpalette zu modernisieren und die technologische Führungsposition des Unternehmens zu sichern.
Die aktualisierte 7er-Reihe bietet erweiterte Individualisierungsmöglichkeiten. Über 500 Außenlackierungen, einschließlich zweifarbiger Kombinationen, stehen zur Wahl. Das Interieur kann mit rund 700 verschiedenen Material- und Konfigurationsoptionen gestaltet werden, darunter Leder, Metalle und Kristallglas.
Ein neues Verfahren für zweifarbige Schichtlackierungen wurde in die Produktionslinie integriert, das die Kombination von matten und hochglänzenden Oberflächen am selben Fahrzeug ermöglicht. Diese aufwendige Lackierung dauert über 4500 Minuten pro Fahrzeug, wovon etwa 2000 Minuten manuell erfolgen.
Für das vollelektrische Modell i7 xDrive60 verbessern die neuen Batterietechnologien die Reichweite und Ladeleistung. Die WLTP-Reichweite beträgt bis zu 727 Kilometer, und das Aufladen des Akkus von 10 % auf 80 % dauert etwa 28 Minuten.