UPM und Sappi legen Zugeständnisse für Papiersparte vor EU-Kommission vor
UPM und Sappi haben der EU-Kommission Lösungsvorschläge unterbreitet, um die kartellrechtliche Prüfung ihres geplanten Joint Ventures im Grafikpapierbereich zu beschleunigen.

UPM und Sappi haben bei der Europäischen Kommission formelle Zugeständnisse eingereicht, um Bedenken hinsichtlich ihres geplanten Gemeinschaftsunternehmens für grafische Papiere auszuräumen. Die Einreichung erfolgt im Rahmen der laufenden wettbewerbsrechtlichen Prüfung durch die Behörde.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen unter anderem eine Kapazitätsoptimierung für bestimmte Papiersorten auf dem europäischen Markt sowie ergänzende Transparenzverpflichtungen. UPM betonte weiterhin, dass das Unternehmen die geplante Transaktion grundsätzlich nicht als wettbewerbsschädlich einstuft.
Die EU-Kommission wird nun prüfen, ob diese Zusagen ausreichen, um die kartellrechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Der endgültige Vollzug des Joint Ventures hängt von der weiteren behördlichen Entscheidung ab.