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Gesundheit

Ursolsäureergänzung bei Müttern schützte Gehirnaxone über zwei Generationen

Forscher der Monash University stellten fest, dass Ursolsäure den axonalen Transport verbesserte und Brüche bei zwei Nachkommen-Generationen reduzierte. Der Mechanismus beinhaltet das Sphingolipid Sphingosin-1-phosphat.

14. Juni 2026
Ursolsäureergänzung bei Müttern schützte Gehirnaxone über zwei Generationen

Eine von Professor Roger Pocock an der Monash University geleitete Studie mit Dr. Wenyue Wang als Erstautorin hat die axonschützende Wirkung der natürlichen Verbindung Ursolsäure über Generationen hinweg nachgewiesen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Cell Biology veröffentlicht.

Mithilfe des Modellorganismus Hydrodaenoma elegans fanden die Forscher heraus, dass eine mütterliche Ergänzung mit Ursolsäure den axonalen Transport verbesserte und axonale Brüche bei zwei nachfolgenden Nachkommengenerationen reduzierte. Ein identifizierter Schlüsselmediator war das Sphingolipid Sphingosin-1-phosphat.

Ursolsäure, eine in Pflanzen vorkommende Triterpenoidverbindung, ist bekannt für verschiedene biologische Wirkungen, darunter sedierende, entzündungshemmende, antibakterielle und hypoglykämische Eigenschaften. Sie besitzt auch bedeutende antioxidative Funktionen, was zu ihrer weit verbreiteten Verwendung in Pharmazeutika und Kosmetika führt.

Axone sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der Nervengesundheit und für den Transport essentieller Substanzen wie Proteine und Lipide verantwortlich. Ihre Funktion verschlechtert sich mit dem Alter und trägt zu Hirnfunktionsstörungen und Neurodegeneration bei. Diese Studie suchte nach natürlichen Substanzen, die Axone vor altersbedingten Schäden schützen können.

Originalquelle: kintainutri.com