US-Regierung verklagt Utah wegen Kalshi-Prognosemärkten
Die US-Regierung geht juristisch gegen Utah vor, um die Handelsplattform Kalshi vor dem dort geltenden Totalverbot für Glücksspiele zu schützen.

Die US-Regierung hat Klage gegen den Bundesstaat Utah eingereicht, um das dortige Vorgehen gegen die Handelsplattform Kalshi zu unterbinden. Die zuständigen Bundesbehörden für die Regulierung von Prognosemärkten versuchen damit, die Durchsetzung des strengen Glücksspielverbots gegenüber dem Unternehmen zu verhindern.
Der juristische Streit wurde initiiert, nachdem Utah Kalshi vergangene Woche selbst vor einem staatlichen Gericht verklagt hatte. Ziel von Utahs Klage ist es, dem Unternehmen das Angebot von Wetten auf Sportergebnisse, Wahlen und politische Ereignisse zu untersagen. Justizminister Derek Brown betonte, dass der Dienst faktisch als Online-Casino agiere und damit gegen die Verfassung des Staates verstoße.
Der Fall markiert eine Zuspitzung in der Debatte über die regulatorische Einordnung von Prognosemärkten in den USA. Während das Unternehmen auf dem Status als Finanzmarkt-Plattform beharrt, beharrt Utah auf der Einstufung als illegales Glücksspiel.