US-Behörde lehnt erneut Schutzpetition für Affenart ab
Der U.S. Fish and Wildlife Service (USFWS) hat erneut eine Petition zum Schutz von Langschwanzmakaken unter dem Endangered Species Act abgelehnt. Die Entscheidung betrifft die biomedizinische Forschung.

Der U.S. Fish and Wildlife Service (USFWS) hat zum zweiten Mal eine Petition der Tierrechtsorganisation PETA und anderer Gruppen abgelehnt, die die Einstufung von Langschwanzmakaken unter dem Endangered Species Act (ESA) forderte. Es ist das zweite Mal innerhalb von drei Jahren, dass die USFWS eine solche Petition ablehnt.
Die Behörde befand, dass die Petition keine substanziellen wissenschaftlichen Informationen enthielt, die eine weitere Prüfung rechtfertigen würden. Die National Association for Biomedical Research (NABR) argumentiert, dass solche Aktionen von Aktivistengruppen die öffentliche Gesundheit und Sicherheit gefährden, indem sie versuchen, medizinische Forschung zu behindern.
"Wir danken der USFWS für ihre gründliche, wissenschaftlich fundierte Überprüfung", sagte Matthew R. Bailey, Präsident der NABR. "Aktivistengruppen versuchen, den ESA und andere Umweltprozesse zu nutzen, um medizinische Forschung zu blockieren. Das gefährdet nicht nur die öffentliche Gesundheit, sondern untergräbt auch die Glaubwürdigkeit dieser Prozesse, wenn sie für politische Agenden missbraucht werden."
Langschwanzmakaken sind aufgrund ihrer physiologischen und biologischen Ähnlichkeit mit dem Menschen weltweit für die biomedizinische Forschung von entscheidender Bedeutung. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Sicherheitsprüfung zahlreicher moderner Medikamente und Behandlungen und tragen maßgeblich zu Fortschritten in Bereichen wie der regenerativen Medizin, Immunologie und Krebsforschung bei.