USA: Zulassung für Astrazenecas Imfinzi bei Gebärmutterkrebs
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Imfinzi von AstraZeneca in Kombination mit Chemotherapie zur Behandlung von fortgeschrittenem oder rezidivierendem Gebärmutterkrebs mit "mismatch repair deficient" (dMMR) zugelassen.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat AstraZenecas Imfinzi (Durvalumab) in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel, gefolgt von Imfinzi als Monotherapie, für erwachsene Patientinnen mit primär fortgeschrittenem oder rezidivierendem Gebärmutterkrebs, der "mismatch repair deficient" (dMMR) ist, zugelassen.
Die Zulassung stützt sich auf die Ergebnisse der Phase-III-Studie DUO-E. In der Studie reduzierte die Kombination von Imfinzi mit Chemotherapie und anschließender Monotherapie das Risiko für Progression oder Tod um 58 % im Vergleich zu einer alleinigen Chemotherapie bei Patientinnen mit dMMR-Gebärmutterkrebs. Die Ergebnisse wurden im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht.
Gebärmutterkrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen in den USA. Für Patientinnen mit fortgeschrittener Erkrankung gibt es einen erheblichen Bedarf an neuen Behandlungsoptionen. Durvalumab ist ein Immuntherapeutikum, das das körpereigene Immunsystem dabei unterstützt, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen.
AstraZeneca hat basierend auf den DUO-E-Studienergebnissen auch Zulassungsanträge für Imfinzi sowie für die Kombination von Imfinzi und Lynparza (Olaparib) in der EU, Japan und mehreren anderen Ländern eingereicht. Das Unternehmen betrachtet die Kombination von Immuntherapie und Chemotherapie als einen sich abzeichnenden Behandlungsstandard für diese Patientengruppe.