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Technologie

US Army schränkt KI-Nutzung nach Überschreitung von Token-Limits ein

Die US-Armee sieht sich gezwungen, die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) einzuschränken, nachdem die zugewiesenen KI-Service-Token unerwartet schnell aufgebraucht wurden. Dies geschieht kurz nachdem das Verteidigungsministerium (DOD) die weitreichende Einführung von KI in seinen Reihen hervorgehoben hatte.

22. Juli 2026
US Army schränkt KI-Nutzung nach Überschreitung von Token-Limits ein

Die US-Armee hat Beschränkungen für die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) eingeführt, da die zugewiesenen KI-Service-Token unerwartet schnell aufgebraucht wurden. Dieser Schritt folgt auf eine kürzliche Erklärung des Verteidigungsministeriums (DOD), in der hervorgehoben wurde, dass fast die Hälfte seiner 3,5 Millionen Mitarbeiter KI in ihrer Arbeit einsetzen.

Angehörige von Armeeeinheiten, einschließlich des Combat Capabilities Development Command (DEVCOM), erhielten eine E-Mail-Benachrichtigung über den beschleunigten Verbrauch von Token und die Notwendigkeit von Nutzungsbeschränkungen. Trotz einer früheren Ankündigung des Army CIO im Mai 2026, die „unbegrenzte Token“ versprach, war der zentrale Pool bereits Mitte Juni erschöpft, was die Wiedereinführung von Beschränkungen erforderlich machte.

Die Armee nutzt die KI-Plattform Ask Sage, die verschiedene Large Language Models (LLMs) wie Googles Gemini, Metas Llama und OpenAIs ChatGPT unterstützt. Ein Armeemitglied, das anonym sprach, da es nicht autorisiert war, mit der Presse zu sprechen, gab an, dass „die gesamte Armee die Token des ganzen Jahres für nur einen Dienst verbrannt hat“.

Obwohl die Armee beschlossen hat, die Token-Nutzung auf „aktuellen Niveaus“ zu erneuern, ist die zukünftige Erneuerung des Army CIO-Pools nach dem 1. Oktober unsicher. Diese schnelle Erschöpfung unterstreicht die Herausforderungen bei der Verwaltung und Skalierung von KI-Ressourcen innerhalb einer großen Organisation, trotz anfänglicher Absichten einer breiten Zugänglichkeit.

Originalquelle: arstechnica.com