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Technologie

USA unterstützt Elon Musks Anfechtung einer EU-Geldstrafe gegen X

Die US-Regierung hat Elon Musks Versuch unterstützt, eine von der Europäischen Union verhängte Geldstrafe von 120 Millionen Euro gegen sein Social-Media-Unternehmen X, ehemals Twitter, anzufechten.

25. September 2026
USA unterstützt Elon Musks Anfechtung einer EU-Geldstrafe gegen X

Die US-Regierung hat ihre Unterstützung für Elon Musks Bemühungen bekundet, eine von der Europäischen Union verhängte Geldstrafe von 120 Millionen Euro gegen X, die Social-Media-Plattform, die früher als Twitter bekannt war, anzufechten. Die Strafe resultiert aus Vorwürfen, dass X gegen den Digital Services Act (DSA) der EU verstoßen habe, indem es Werbepraktiken bestimmter Nutzer verschleiert und die Bereitstellung von Informationen verweigert habe.

Die US-Handelsministerin Gina Raimondo schrieb einen Brief an die Europäische Kommission und äußerte Bedenken, dass das EU-Verfahren gegen X zu breit angelegt sein und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens unnötig einschränken könnte. Sie betonte, dass regulatorische Maßnahmen auf spezifische Verstöße abzielen sollten, ohne unnötige Hindernisse für die Geschäftstätigkeit zu schaffen.

X, das Musk gehört, hat die Vorwürfe zuvor bestritten und der EU Voreingenommenheit vorgeworfen. Das Unternehmen hat seine Absicht angekündigt, die Entscheidung mit allen verfügbaren rechtlichen Mitteln anzufechten. Die Unterstützung der US-Regierung könnte Musks Unternehmen in seiner Auseinandersetzung mit der EU erheblichen diplomatischen und rechtlichen Rückhalt bieten.

Dieser Fall ist bemerkenswert, da er die erste Geldbuße der EU gegen eine Social-Media-Plattform im Rahmen des DSA-Gesetzes darstellt und damit einen Präzedenzfall für zukünftige Durchsetzungsmaßnahmen im Bereich digitaler Dienste schafft.

Originalquelle: bbc.co.uk