US-Rindfleischpreise nahe Rekordhoch wegen rückläufiger Bestände
Die Rindfleischpreise in den USA bewegen sich nahe Rekordhöhen, was die Kosten für Grillpartys aufgrund eines schrumpfenden Rinderbestands und steigender Produktionskosten beeinflusst. Der US-Rinderbestand ist auf dem niedrigsten Stand seit 75 Jahren.

Amerikaner, die Sommer-Grillpartys planen, sehen sich mit stark gestiegenen Rindfleischpreisen konfrontiert. Im April erreichte das Hackfleisch durchschnittlich 6,92 US-Dollar pro Pfund, wie das U.S. Bureau of Labor Statistics meldet. Auch wenn die Preise im Mai leicht auf 6,72 US-Dollar sanken, liegen sie weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau.
Der Preisanstieg bei Rindfleisch ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Der Rinderbestand in den USA ist auf seinen niedrigsten Stand seit 75 Jahren gesunken. Gleichzeitig steigen die Kosten für Landwirte für Betriebsmittel wie Treibstoff, Futter und Düngemittel, was die Rinderhaltung zu einem kostspieligeren und volatileren Geschäft macht.
Branchenprognosen zufolge wird mit einer Erholung des Rinderbestands in den USA frühestens im Jahr 2028 gerechnet. Dieses anhaltende geringe Angebot wird durch Umweltfaktoren, insbesondere Dürreperioden in wichtigen Rinderzuchtgebieten, verschärft, die die Verfügbarkeit von Weideland einschränken und die Futterkosten erhöhen.
Obwohl einige Verbraucher auf günstigere Schnitte oder alternative Proteine wie Hühnchen ausweichen, bleibt die Nachfrage nach Rindfleisch stark. Auch die Hühnerpreise sind seit der Zeit vor der Pandemie erheblich gestiegen, was Rindfleisch zu einem teuren, wenn auch weiterhin beliebten, Hauptgericht für Zusammenkünfte macht.