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Technologie

USA weitet Lasewaffen-Einsatz gegen Drohnen aus

Die US-Küstenwache sucht nach Hochenergie-Laserwaffen zur Drohnenabwehr. Der Rüstungskonzern Kratos erhielt einen Vertrag über 156 Mio. USD für den Schutz von Nukleartransporten.

23. Juli 2026
USA weitet Lasewaffen-Einsatz gegen Drohnen aus

Die US-Küstenwache hat eine Informationsanfrage (RFI) für Hochenergie-Laserwaffen oder vergleichbare Technologien veröffentlicht. Die Systeme sollen Kriegsschiffe, kleine Boote und feste Standorte wie Piers sowohl gegen luftgestützte Drohnen als auch gegen unbemannte Überwasserschiffe unter rauen maritimen Bedingungen schützen.

Die Küstenwache, die dem Heimatschutzministerium untersteht, schließt sich damit einem wachsenden internationalen Bestreben von Militärdiensten weltweit an, gerichtete Energiewaffen zur Drohnenabwehr zu entwickeln. Dies markiert eine Ausweitung über traditionelle militärische Tests und Grenzschutzanwendungen hinaus.

Gleichzeitig gab der Rüstungskonzern Kratos einen Vertrag über 156 Millionen US-Dollar mit der National Nuclear Security Administration (NNSA) bekannt. Dieser betrifft mobile Systeme zur Abwehr unbemannter Flugsysteme (C-UAS) zum Schutz von Atomwaffen- und Materialtransporten. Obwohl Kratos nicht explizit Laserwaffen nannte, deuten Unternehmensäußerungen und frühere Übernahmen darauf hin, dass gerichtete Energietechnologie Teil der Lösung ist.

Diese Entwicklungen deuten auf eine breitere staatliche Bestrebung hin, heimische Kapazitäten für Laserwaffen auszubauen. Die Erforschung dieser Systeme zum Schutz kritischer Infrastrukturen spiegelt ebenso wie die Sicherung maritimer Vermögenswerte die sich entwickelnden nationalen Sicherheitsstrategien zur Abwehr neuer Bedrohungen wider.

Originalquelle: fastcompany.com