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Technologie

USA fordert zurückhaltende KI-Regulierung bei G20-Treffen

Die USA haben die G20-Mitglieder aufgefordert, die Schaffung neuer KI-Regulierungen zu vermeiden und einen zurückhaltenden Ansatz zu verfolgen.

2. September 2026
USA fordert zurückhaltende KI-Regulierung bei G20-Treffen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Vereinigten Staaten haben die G20-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, die Schaffung neuer Vorschriften für künstliche Intelligenz (KI) zu vermeiden und stattdessen einen "Hands-off"-Ansatz zu verfolgen. Michael Kratsios, ein Technologieberater der USA, äußerte diesen Wunsch bei einem G20-Ministertreffen für Innovation in Chapel Hill, North Carolina. Kratsios appellierte an die Länder, die sogenannten "Carolina Principles" zu verabschieden.

Dieser Ansatz sieht vor, dass neue Regulierungen sich auf neuartige Situationen konzentrieren, die KI-Technologie betreffen, anstatt jede aufkommende Technologie als ein völlig neues Problem zu behandeln. Die USA plädieren dafür, bestehende Regulierungsrahmen anzuwenden, wo immer dies möglich ist. Diese Haltung wird als vorteilhaft für amerikanische KI-Unternehmen angesehen, die weltweit geringere Beschränkungen für die Veröffentlichung ihrer neuen Modelle anstreben.

Mehrere führende Persönlichkeiten aus der Technologiebranche äußerten sich auf dem G20-Treffen. Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, forderte die Regierungen auf, Sicherheitstests für KI-Systeme einzuführen. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, rief die Länder auf, offene KI-Modelle nicht einzuschränken, was mit Metas Strategie zur Förderung offener KI übereinstimmt.

Die Regulierung von KI entwickelt sich zu einem wesentlichen Bestandteil des globalen Wettbewerbs um technologischen und geopolitischen Einfluss. Die USA zielen darauf ab, ihre eigenen KI-Systeme und Standards zu fördern, während die Europäische Union mit dem AI Act ihr eigenes, unterschiedliches Regulierungsmodell vorantreibt. China setzt sich derweil für stärkere Sicherheitsregeln und internationale Standards neben seinen eigenen Open-Source-KI-Modellen ein.

Originalquelle: medianama.com