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Technologie

USA verklagt Bürger wegen Telefonlöschung an der Grenze

Ein US-Bürger wird wegen der angeblichen Nutzung eines "Duress-Passworts" zur Löschung seines Telefons angeklagt, nachdem die Behörden versuchten, es am Flughafen Atlanta zu beschlagnahmen.

26. Juli 2026
USA verklagt Bürger wegen Telefonlöschung an der Grenze

Die US-Regierung hat den amerikanischen Staatsbürger Sam Tunick wegen eines Bundesverbrechens angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, sein Telefon mithilfe eines "Duress-Passworts" gelöscht zu haben, als die Behörden am 24. Januar 2025 versuchten, es am Flughafen Hartsfield-Jackson in Atlanta zu beschlagnahmen.

Tunick wurde von Bundesagenten am Flughafen festgehalten und angeblich zu Bildern von Kindesmissbrauch befragt. Das Anwaltsteam von Tunick argumentiert jedoch in einem Schriftsatz, dass die Festnahme lediglich ein "Vorwand für eine zufällige Durchsuchung" der Verbindungen von Herrn Tunick zur Stop Cop City-Bewegung in Atlanta gewesen sei.

Die Staatsanwaltschaft stützt sich Berichten zufolge auf ein wenig bekannte und selten angewandte Gesetz, das die Zerstörung oder Beschädigung von Eigentum zur Behinderung von Behörden verbietet.

Dieser Fall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen dem Recht auf digitale Privatsphäre und staatlicher Überwachung, insbesondere an Grenzübergängen und Flughäfen, wo die Behörden häufig elektronische Geräte inspizieren wollen.

Originalquelle: theverge.com