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Wissenschaft

US-Raumfahrtunternehmen sagen französische Konferenz unter Weißem Haus Druck ab

Mehrere führende US-Raumfahrtunternehmen, darunter SpaceX und Blue Origin, haben ihre Teilnahme an einem französischen Weltraumgipfel in Paris abgesagt.

4. September 2026
US-Raumfahrtunternehmen sagen französische Konferenz unter Weißem Haus Druck ab

Die normalerweise gemäßigte Welt der internationalen Raumfahrtpolitik hat diese Woche eine Wendung ins Negative genommen, da mehrere prominente US-Raumfahrtunternehmen, darunter SpaceX, Blue Origin, Stoke Space, K2 und Starcloud, ihre Teilnahme an einem hochkarätigen französischen Weltraumgipfel abgesagt haben, der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron organisiert wurde.

Politico berichtete zuerst über die diplomatischen Verwerfungen und erklärte, das Weiße Haus habe US-Raumfahrtunternehmen "unter Druck gesetzt", der Macron-Konferenz in Paris fernzubleiben. Seitdem haben die Unternehmen den Treffen weitgehend ohne öffentliche Stellungnahme abgesagt, obwohl noch einige US-Vertretungen auf dem zweitägigen Programm stehen.

Mehrere Quellen bestätigten gegenüber Ars Technica, dass ein Beamter des White House Office of Science and Technology Policy (OSTP) Ende letzter Woche ein Gespräch mit US-Raumfahrtunternehmen führte. Der Anruf erfolgte als Reaktion auf Anfragen der US-Industrie bezüglich des französischen Treffens, das nicht Teil des traditionellen Kreises internationaler Raumfahrtkonferenzen ist.

Die Absagen wichtiger amerikanischer Branchenakteure werfen Fragen über den aktuellen Stand der internationalen Zusammenarbeit in der Raumfahrtpolitik und den Einfluss der US-Regierung auf die Beteiligung des privaten Sektors auf.

Originalquelle: arstechnica.com