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US-Kongress erwägt Verdopplung der Steuerbefreiung für Hausverkäufe

Gesetzesentwürfe im Repräsentantenhaus und Senat zielen darauf ab, den steuerfreien Kapitalgewinn beim Verkauf von selbstgenutztem Wohneigentum zu verdoppeln. Ziel ist es, das Wohnungsangebot zu erhöhen und die Kostenbelastung zu reduzieren.

11. August 2026
US-Kongress erwägt Verdopplung der Steuerbefreiung für Hausverkäufe

Gesetzgebungsinitiativen im US-Kongress, die parteiübergreifenden Zuspruch finden, sehen eine Verdopplung des steuerfreien Kapitalgewinns beim Verkauf des Hauptwohns vor. Der "More Homes on the Market Act" soll langjährige Hausbesitzer zum Verkauf ihrer Immobilie ermutigen, wodurch das Wohnungsangebot erhöht und möglicherweise die Probleme mit den steigenden Wohnkosten gelindert werden.

Die Gesetzesentwürfe, die im Repräsentantenhaus und im Senat nahezu identisch sind, würden die Obergrenze für alleinstehende Steuerzahler von derzeit 250.000 US-Dollar auf 500.000 US-Dollar anheben. Für verheiratete Paare, die gemeinsam eine Steuererklärung abgeben, würde die Grenze von 500.000 US-Dollar auf 1 Million US-Dollar steigen. Die Gesetzgeber hoffen, dass diese Änderung Hausbesitzer dazu anregt, ihre seit Jahren gehaltenen Immobilien zu verkaufen, und damit eine Steuergesetzgebung angeht, die seit 1997 unverändert geblieben ist – eine Periode, in der die Immobilienpreise etwa verdreifacht wurden.

Befürworter, darunter die National Association of Realtors (NAR), argumentieren, dass die derzeitige Steuerbefreiung veraltet ist und notwendige Marktaktivitäten behindert. Laut NAR-Analysen haben etwa ein Drittel der Hausbesitzer mehr Eigenkapital angesammelt, als die aktuelle Befreiungsgrenze zulässt. Diese Zahl wird voraussichtlich bis 2030 auf 56 Prozent steigen. Eine Verdopplung der Befreiung könnte bestehenden Wohnraum für potenzielle Käufer, insbesondere für Erstkäufer, freisetzen, ohne dass Neubauten erforderlich sind.

Die Bestrebungen zur Verabschiedung des Gesetzes erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit von Wohnraum im ganzen Land. Die parteiübergreifende Unterstützung für den "More Homes on the Market Act" unterstreicht die gemeinsame Erkenntnis der Gesetzgeber, dass Maßnahmen zur Ankurbelung des Wohnungsangebots notwendig sind. Obwohl die Gesetzesentwürfe noch den legislativen Prozess durchlaufen, signalisiert ihre Dynamik eine bedeutende Berücksichtigung von Steuerpolitikänderungen zur Beeinflussung des Immobilienmarktes.

Originalquelle: fastcompany.com