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US-Kongressbericht bemängelt fehlende Strategien gegen Cyberbetrug

Eine Untersuchung des US-Kongresses zeigt, dass die staatlichen Maßnahmen gegen internationale Betrugsnetzwerke lückenhaft und unkoordiniert sind.

27. Oktober 2026
US-Kongressbericht bemängelt fehlende Strategien gegen Cyberbetrug

Ein Bericht des Joint Economic Committee des US-Kongresses kommt zu dem Schluss, dass die staatlichen Bemühungen zur Bekämpfung von Cyberbetrug in den USA unzureichend koordiniert sind. Es mangelt an einer zentralen Erfassung beschlagnahmter Gelder sowie an effizienten Mechanismen zur Rückführung an die Opfer.

Allein im letzten Jahr meldeten US-Bürger Verluste durch Cyberbetrug in Höhe von knapp 18 Milliarden US-Dollar. Die von Behörden wie dem FBI und der Federal Trade Commission zurückgeführten Gelder machen nur einen Bruchteil dieser Summe aus. Experten kritisieren, dass es an einer nachhaltigen Präventionsstrategie fehlt, während kriminelle Netzwerke zunehmend KI-Technologien für ihre Zwecke nutzen.

Im Gegensatz zur Europäischen Union oder Großbritannien gibt es in den USA bisher keine gesetzlichen Vorgaben, die Technologie- oder Finanzunternehmen für den mangelnden Schutz ihrer Kunden bei Betrugsfällen in die Pflicht nehmen würden. Der Bericht fordert den Kongress dazu auf, durch eine einheitliche Gesetzgebung die behördliche Kooperation zu stärken und zentrale Anlaufstellen für Betrugsopfer zu schaffen.

Originalquelle: fastcompany.com