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US-Baumwollexporte sinken um 18,5 Prozent

Die wöchentlichen US-Exportverkäufe von Baumwolle fielen auf 165.070 Ballen, während Ernteverzögerungen und Währungsdruck den Markt beeinflussen.

2. November 2026
US-Baumwollexporte sinken um 18,5 Prozent

Die US-Exportverkäufe für Baumwolle verzeichneten in der Woche zum 1. Oktober einen Rückgang um 18,51 Prozent auf etwa 165.070 Ballen. Die ICE-Baumwoll-Futures für den Kontrakt im Dezember handelten dabei in einem volatilen Umfeld um die 80-Cent-Marke, beeinflusst durch eine Mischung aus schwächeren Exportzahlen und witterungsbedingten Unsicherheiten bei der Ernte.

Besonders in West-Texas haben Regenfälle den Erntefortschritt beeinträchtigt und Qualitätsbedenken hinsichtlich der offenen Baumwollkapseln ausgelöst. Das US-Landwirtschaftsministerium beziffert den Erntefortschritt aktuell auf 23 Prozent, wobei der Zustand von 33 Prozent der Ernte als gut bis exzellent bewertet wird.

Der Markt steht zudem unter dem Einfluss eines starken US-Dollars, was den internationalen Exportpreisdruck erhöht. Abnehmer in asiatischen Schlüsselmärkten wie China, Vietnam und Pakistan zeigen sich weiterhin zurückhaltend bei ihren Einkaufsvolumina. Ein Anstieg der Rohölpreise könnte jedoch die Wettbewerbsfähigkeit von Polyesterfasern im Vergleich zu Naturfasern verringern.

Für Einkaufsabteilungen in der Textilindustrie bleibt die Empfehlung bestehen, die Versorgung für das vierte Quartal frühzeitig abzusichern, um sich gegen mögliche Lieferengpässe zum Ende der Erntezeit zu wappnen.

Originalquelle: procurementresource.com