US-Gericht verweigert Kaution für ehemaligen OpenAI-Ingenieur
Ein Bundesrichter hat die weitere Inhaftierung eines ehemaligen OpenAI-Ingenieurs angeordnet, dem Wirtschaftsspionage vorgeworfen wird.

Ein US-Bundesgericht hat den Kautionsantrag von Abdulrahman Alfozan abgelehnt. Der ehemalige OpenAI-Ingenieur steht im Verdacht, hochsensible Konferenzräume des KI-Unternehmens verwanzt zu haben, um an interne Firmengeheimnisse zu gelangen.
Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass Alfozan die Informationen entweder für persönliche finanzielle Zwecke oder zur Unterstützung der Interessen des Königreichs Saudi-Arabien nutzen wollte. Laut vorliegenden Gerichtsdokumenten stand der Angeklagte in regelmäßigem Kontakt mit Mitgliedern des saudischen Königshauses, während das Land seine Investitionen im Bereich Künstliche Intelligenz massiv ausbaute.
Beweismittel des FBI umfassen einen Ordner auf dem Mobiltelefon des Beschuldigten namens "Saudi Gov Docs", der unter anderem Fotos von den installierten Abhörgeräten enthielt. Aufgrund der Fluchtgefahr bleibt der Angeklagte bis zum Abschluss des Verfahrens in Haft.