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Verbraucher

US-Elektroauto-Startup bietet günstigen "Rohbau"-Elektro-Pickup an

Der in Detroit ansässige Elektroauto-Startup Slate Auto hat die Vorbestellungen für seinen neuen Elektro-Pickup zu einem Grundpreis von 24.950 US-Dollar gestartet, was ihn zu einem der günstigsten Neufahrzeuge auf dem US-Markt macht.

5. Juli 2026
US-Elektroauto-Startup bietet günstigen "Rohbau"-Elektro-Pickup an
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der in Detroit ansässige Elektroauto-Startup Slate Auto hat die Vorbestellungen für seinen neuen Elektro-Pickup zu einem Grundpreis von 24.950 US-Dollar (ca. 23.100 Euro) gestartet. Damit positioniert sich das Fahrzeug als eines der günstigsten Neufahrzeuge auf dem US-Markt, zu einer Zeit, in der die durchschnittlichen Transaktionspreise für Neuwagen landesweit steigen.

Die Basiskonfiguration des Fahrzeugs ist bewusst minimalistisch gehalten. Es verfügt über eine Zwei-Sitzer-Konfiguration, eine geschätzte Reichweite von 205 Meilen (ca. 330 km) und eine kompakte Größe, die mit einem Toyota Corolla vergleichbar ist. Auf Merkmale wie ein Stereoanlagen, Lautsprecher und ein integriertes Navigationsdisplay wurde verzichtet. Stattdessen gibt es manuell zu kurbelnde Fenster und eine Handyhalterung auf dem Armaturenbrett zur Navigation. Zusätzliche Optionen wie ein Audiosystem, schlüsselloser Zugang oder eine Umrüstung zu einem Fünf-Sitzer-SUV werden den Endpreis erhöhen.

Slate Auto, Berichten zufolge von Jeff Bezos unterstützt, tritt in einen US-Markt ein, der zunehmendem Wettbewerb durch preisgünstigere chinesische Elektroautos ausgesetzt ist. Während es in den USA weniger als zehn neue Modelle unter 25.000 US-Dollar gibt, bietet China über 200 Elektro- und Hybridmodelle in derselben Preisklasse an. Der durchschnittliche Neuwagenpreis in den USA ist auf über 48.000 US-Dollar gestiegen.

Branchenanalysten vergleichen den Ansatz von Slate Auto mit dem Modell von Billigfluglinien: Ein niedriger Einstiegspreis bietet ein Basisprodukt, während zusätzliche Dienstleistungen und Ausstattungsmerkmale die Gesamtkosten erhöhen. Diese Strategie steht im Gegensatz zu den Präferenzen amerikanischer Verbraucher für größere Fahrzeuge mit umfangreicherer Ausstattung, was zu höheren Durchschnittspreisen auf dem heimischen Markt beiträgt.

Originalquelle: ithome.com