Wall Street verzeichnet Kursgewinne bei sinkender Volatilität
Die US-Aktienmärkte legten in dieser Woche deutlich zu, während die Marktvolatilität zurückging. Parallel dazu veröffentlichten Amgen und Thomson Reuters ihre Quartalszahlen.

Die großen US-Indizes verzeichneten in dieser Woche einen kräftigen Kursanstieg. Der Dow Jones stieg um 2,87 Prozent auf 53.275 Punkte, während S&P 500 und Nasdaq jeweils Zuwächse von über 1,7 Prozent verbuchten. Das Volatilitätsbarometer VIX fiel um nahezu vier Punkte auf 17,08, was auf eine nachlassende Nervosität unter Anlegern hindeutet.
An den Rohstoffmärkten zeigte sich ein uneinheitliches Bild: Während Gold und Silber deutlich an Wert gewannen, sank der Preis für WTI-Rohöl um 7,44 Prozent auf 88,94 Dollar pro Barrel. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen gab um 5 Basispunkte auf 4,90 Prozent nach.
Im Fokus der Unternehmensberichterstattung standen Amgen und Thomson Reuters. Amgen meldete für das dritte Quartal einen Umsatzanstieg von 8 Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar und ein Gewinnwachstum pro Aktie von 19 Prozent. Während das Medikament Repatha ein Umsatzplus von 37 Prozent erzielte, sank der Umsatz von Prolia aufgrund von Konkurrenz durch Biosimilars um 45 Prozent.
Thomson Reuters verzeichnete ebenfalls ein Umsatzwachstum von 10 Prozent auf 1,83 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA stieg auf 651 Millionen Dollar, obwohl der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zurückging. Zudem schloss das Unternehmen den Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung an seiner globalen Druckgeschäftssparte an KKR ab.