US-Exportkontrollen bei Nvidia-Chipverkäufen nach China in der Kritik
Berichten zufolge wurden Nvidia-KI-Chips an ein chinesisches Unternehmen genehmigt, das über keinerlei physische Infrastruktur verfügt.

Das US-Handelsministerium und der Chiphersteller Nvidia sehen sich mit Vorwürfen konfrontiert, die Überprüfung von Empfängern für Hochleistungs-KI-Chips vernachlässigt zu haben. Untersuchungen ergaben, dass das Unternehmen New Matrix, welches für den Erwerb von Nvidia H200-Chips zugelassen wurde, lediglich als Briefkastenfirma existiert.
Die Exportbeschränkungen sollen verhindern, dass fortschrittliche Technologie in nicht autorisierte Hände in China gelangt. Der Umstand, dass die Lieferungen für ein leeres Bürogebäude genehmigt wurden, wirft Fragen zur Wirksamkeit der behördlichen und unternehmensseitigen Sorgfaltspflicht auf.
Nvidia betont, die bestehenden US-Exportbestimmungen für den chinesischen Markt einzuhalten. Das Unternehmen äußerte sich jedoch nicht zu den Details der Überprüfungsprozesse für individuelle Geschäftspartner.
Der Vorfall löste Diskussionen über die Notwendigkeit schärferer Kontrollen aus, um sicherzustellen, dass US-Technologie nicht durch Scheinfirmen an Orte gelangt, die unter restriktive Bestimmungen fallen.