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US-Immobilienmarkt verzeichnet Rückgang bei Angeboten und Vertragsabschlüssen

Ein Bericht von Realtor.com belegt ein Minus von 10,5 % bei den Vertragsabschlüssen im Oktober, da hohe Hypothekenzinsen die Dynamik am Markt bremsen.

4. November 2026
US-Immobilienmarkt verzeichnet Rückgang bei Angeboten und Vertragsabschlüssen

Der US-Immobilienmarkt zeigt Anzeichen einer Abkühlung: Wie der aktuelle Bericht von Realtor.com für Oktober zeigt, sank die Zahl der unter Vertrag genommenen Immobilien um 10,5 % gegenüber dem Vorjahr. Auch das Angebot an neuen Objekten ging um 7,5 % zurück, was einem Minus von 16 % gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 entspricht.

Mit durchschnittlichen Hypothekenzinsen um 7,33 % hat sich die Kaufkraft spürbar reduziert. Laut Danielle Hale, Chefökonomin bei Realtor.com, reagieren Käufer mit Zurückhaltung, während Verkäufer vermehrt von neuen Inseraten absehen, statt den Markt zu verlassen. Eine Panik bei bestehenden Verkäufen lässt sich derzeit jedoch nicht feststellen.

Der Preisdruck manifestiert sich in der Tatsache, dass bei 20 % der aktiven Inserate Preisanpassungen vorgenommen wurden. Der nationale Medianpreis sank den zwölften Monat in Folge um 2,2 % auf 415.000 US-Dollar. Experten sehen den Markt in einer Phase des Stillstands, da viele Eigenheimbesitzer aufgrund ihrer historisch niedrigen Finanzierungen aus dem Zeitraum 2020 bis 2022 wenig Anreize zum Verkauf haben.

Originalquelle: fastcompany.com