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Verbraucher

US-Immobilienmarkt verlagert sich in den meisten Großstädten zu Käufergunsten

Ein neuer Bericht von Realtor.com zeigt, dass die Mehrheit der US-Immobilienmärkte nun Käufer bevorzugt, ein Trend, der seit acht Jahren nicht mehr zu beobachten war und in dem der Süden die Verschiebung anführt.

21. Juli 2026
US-Immobilienmarkt verlagert sich in den meisten Großstädten zu Käufergunsten

Der US-Immobilienmarkt hat im zweiten Quartal eine deutliche Verschiebung zugunsten der Käufer erfahren. Laut einem am Dienstag veröffentlichten Bericht von Realtor.com bieten die meisten großen Metropolregionen den Käufern mehr Verhandlungsspielraum. Dies ist der käuferfreundlichste Markt seit 2016, da der nationale Median-Listungspreis im Vergleich zum Vorjahr um etwa 2,5 % gesunken ist.

Die Analyse von Realtor.com, die nun die 100 größten Metropolregionen umfasst, zeigt eine klare regionale Spaltung. Während südliche Städte wie Miami und New Orleans starke Käufervorteile verzeichnen, bevorzugen viele Märkte im Mittleren Westen, darunter Indianapolis und Kansas City, weiterhin Verkäufer. Der leitende Ökonom Jake Krimmel stellte fest, dass zwei Drittel der Metropolregionen im Mittleren Westen immer noch verkäuferlastig sind, ohne dass Gebiete in Käuferterritorium übergegangen sind.

Bundesweit begünstigen nun 70 % der 100 größten Metropolregionen Käufer oder entwickeln sich in diese Richtung, ein bemerkenswerter Anstieg gegenüber 52 % im Vorjahr. Der Bericht identifiziert 19 Käufermärkte, die sich durch sinkende Median-Listungspreise und eine erhöhte Verhandlungsbereitschaft der Verkäufer auszeichnen. Diese Märkte konzentrieren sich im Süden und Westen, wo Verkäufer ihre Immobilien offenbar realistischer bepreisen.

Trotz des allgemeinen Trends bleiben 25 Metropolregionen Verkäufermärkte, obwohl viele Anzeichen für lockerere Bedingungen zeigen. Nur Hartford, Connecticut, wird als Spitzen-Verkäufermarkt eingestuft. Der Bericht legt nahe, dass sich Marktdynamiken schnell ändern können, wobei sich mehrere Gebiete zwischen dem ersten und zweiten Quartal des Jahres in Richtung Käuferfreundlichkeit verschoben haben.

Originalquelle: fastcompany.com