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Wissenschaft

USA verhängen Handelsbeschränkungen gegen BGI Group

Die US-Regierung hat Importe der chinesischen BGI Group und ihrer Tochtergesellschaften blockiert, da diese in Verbindung mit Zwangsarbeit in Xinjiang stehen sollen.

29. Oktober 2026
USA verhängen Handelsbeschränkungen gegen BGI Group

Das US-Heimatschutzministerium hat die BGI Group sowie die Tochterfirmen BGI Genomics und MGI Tech auf eine Handels-Sperrliste gesetzt. Damit wird der Import von Produkten dieser Unternehmen in die Vereinigten Staaten unterbunden. Als Grund nannte Washington die Beteiligung an Zwangsarbeitsprogrammen in der Region Xinjiang, die sich gegen uigurische und andere muslimische Minderheiten richten.

US-Behörden werfen den Unternehmen vor, genetische Testverfahren bereitgestellt zu haben, die zur Überwachung und Repression ethnischer Gruppen beigetragen haben. BGI Group wies die Vorwürfe zurück und erklärte, das Unternehmen engagiere sich nicht in Zwangsarbeit.

Das chinesische Handelsministerium reagierte mit scharfer Kritik und bezeichnete den Schritt als politisch motivierte Schikane. Die Regierung in Peking kündigte Gegenmaßnahmen an, um nationale Interessen zu schützen, und betonte, dass derartige Sanktionen die wirtschaftliche Stabilität der bilateralen Beziehungen gefährden.

Der Fall unterstreicht die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China im Bereich der Biotechnologie. US-Gesetzgeber betrachten BGI seit geraumer Zeit mit Skepsis, insbesondere hinsichtlich des Datenschutzes genetischer Informationen und potenzieller Verbindungen zum chinesischen Militär.

Originalquelle: fastcompany.com