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Verbraucher

US-Inflation sinkt leicht auf 3,4% im Juli, Energiepreise bleiben hoch

Die US-Inflation verlangsamte sich im Juli auf 3,4% im Jahresvergleich, bleibt aber über dem Vorkriegsniveau. Auch die Kerninflation kühlte sich ab.

12. August 2026
US-Inflation sinkt leicht auf 3,4% im Juli, Energiepreise bleiben hoch

Die US-Inflation hat sich im Juli verlangsamt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 3,4%, ein leichter Rückgang gegenüber 3,5% im Juni. Dies könnte den Druck auf die Federal Reserve, die Zinssätze zu erhöhen, verringern. Dennoch bleibt die Inflation höher als vor dem Krieg im Februar, als sie bei 2,4% lag. Die monatliche Preissteigerung betrug nur 0,1%.

Die Kerninflation, die volatile Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, sank im Juli ebenfalls auf 2,5% im Jahresvergleich, von 2,6% im Juni. Dies entspricht einem Tiefstwert nach der Pandemie. Allerdings deuten erhöhte Öl- und Benzinpreise darauf hin, dass die Gesamtinflation in den kommenden Monaten anziehen könnte. Der durchschnittliche Benzinpreis lag bei 4,04 Dollar pro Gallone.

Die Inflationsdaten werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter Handelstarife, höhere Energiekosten aufgrund geopolitischer Ereignisse und gestiegene Ausgaben für künstliche Intelligenz, die die Halbleiterpreise beeinflussen. Die Federal Reserve steht vor der Herausforderung, zu bestimmen, ob dies vorübergehende Schocks oder Vorboten einer anhaltenden Inflation sind. Die Zentralbank ist in ihrer geldpolitischen Ausrichtung gespalten.

Während einige Preise wie Benzin und Lebensmittel im Juli leicht sanken, sind andere Kosten, darunter Computerpreise und Flugpreise, gestiegen. Die Dienstleistungsinflation verlangsamt sich zwar, bleibt aber ein Problem, da sie oft Lohndruck widerspiegelt. Ökonomen benötigen weitere Daten, um zukünftige Inflationsentwicklungen zu prognostizieren.

Originalquelle: fastcompany.com