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Gesetzesinitiativen sollen politische Werbung und KI regulieren

Demokratische Kongressabgeordnete aus Kalifornien haben zwei Gesetzesentwürfe eingebracht, die mehr Transparenz bei politischer Werbung fordern. Die Vorschläge zielen auf KI-generierte Inhalte und bezahlte Influencer-Beiträge ab.

28. Juli 2026
Gesetzesinitiativen sollen politische Werbung und KI regulieren

Zwei Gesetzesentwürfe kalifornischer Demokraten – Adam Schiff, Ro Khanna und Mark Takano – zielen darauf ab, die US-Vorschriften für politische Werbung zu modernisieren. Der "AI Ads Act" würde betrügerische, durch künstliche Intelligenz (KI) erzeugte Inhalte in politischen Anzeigen verbieten, während der "PAID Act" (Promoting Authenticity with Influencer Disclaimer) Influencer dazu verpflichten würde, klar offenzulegen, wenn sie für politische Beiträge bezahlt werden.

Diese Gesetzesinitiativen erfolgen in einer sich wandelnden Landschaft der politischen Kommunikation, in der Kampagnen zunehmend soziale Medien und digitale Plattformen nutzen. Im Gegensatz zu traditionellen Rundfunkwerbung identifiziert ein Großteil dieser digitalen Inhalte nicht klar seine Herkunft oder die zahlende Stelle, wodurch Wähler über die Quelle der Botschaften im Unklaren gelassen werden.

Die Vorschläge reagieren auf aktuelle Probleme aus Wahlkämpfen, wie die Verwendung von KI-generierten Videos im Rennen um das Bürgermeisteramt von Los Angeles und Beschwerden über Influencer, die ihre bezahlten politischen Beiträge im kalifornischen Gouverneurswahlkampf nicht offengelegt hatten. Diese Beispiele verdeutlichen die Abweichung von älteren Werbenormen und die Notwendigkeit aktualisierter rechtlicher Rahmenbedingungen.

Interessenverbände wie Public Citizen, CREW und Common Cause unterstützen die Gesetzesentwürfe und betonen die Bedeutung von Transparenz bei Wahlen. Sie argumentieren, dass die Regulierung von KI und Influencer-Offenlegungen entscheidend ist, um Wähler vor Täuschung zu schützen und die Integrität des demokratischen Prozesses, insbesondere im Hinblick auf bevorstehende Wahlen, zu wahren.

Originalquelle: fastcompany.com