USA lockert Exportkontrollen für Anthropic KI-Modelle, globale Verfügbarkeit wiederhergestellt
Die US-Regierung hat die Exportkontrollen für Anthropic KI-Modelle, Fable 5 und Mythos 5, aufgehoben und stellt die globale Verfügbarkeit nach fast drei Wochen der Beschränkungen wieder her.

Die US-Regierung hat die Exportkontrollen für die künstlichen Intelligenzmodelle von Anthropic, Fable 5 und Mythos 5, aufgehoben. Die am 12. Juni verhängten Beschränkungen wurden am 30. Juni gelockert, wodurch das KI-Unternehmen nach fast dreiwöchiger Unterbrechung den globalen Zugang für internationale Nutzer wiederherstellen kann.
Fable 5 sollte ab dem 1. Juli weltweit über die Claude-Plattform, Claude.ai, Claude Code und Claude Cowork verfügbar sein. Nutzer von Pro-, Max-, Team- und ausgewählten Enterprise-Tarifen sollten bis zum 7. Juli Zugang unter 50 % der bestehenden Nutzungslimits erhalten, danach wird das Modell auf nutzungsbasierte Credits umgestellt. Anthropic gab auch an, die Verfügbarkeit auf AWS, Google Cloud und Microsoft Foundry so schnell wie möglich wiederherzustellen.
Die Exportkontrollen wurden nach einem Forschungsbericht von Amazon eingeführt, der darauf hindeutete, dass ein bestimmter Prompt einige der Sicherheitsvorkehrungen von Fable 5 umgehen und Software-Schwachstellen identifizieren konnte. Infolgedessen unterbrach Anthropic den Zugang zu beiden Modellen, da die Nationalität der Nutzer nicht sofort überprüft werden konnte.
Am 26. Juni genehmigte die Regierung die Wiederherstellung des Zugangs zu Mythos 5 für eine begrenzte Gruppe von US-Organisationen, während die Diskussionen über eine breitere Verfügbarkeit fortgesetzt wurden. Anthropic berichtete, dass die Cybersicherheitsmaßnahmen von Fable 5 in Zusammenarbeit mit der US-Regierung, Amazon und anderen Partnern vor der Wiederherstellung des Zugangs verstärkt wurden. Ein neu entwickelter Sicherheitsklassifizierer blockiert die identifizierte Umgehungstechnik Berichten zufolge in über 99 % der Fälle.