US-Zwischenwahlen haben begonnen: Hohe Wahlbeteiligung und gerichtliche Auseinandersetzungen
Die Stimmabgabe für die US-Zwischenwahlen ist in vollem Gange. Trotz intensiver Bemühungen der Regierung, in die Wahlprozesse der Bundesstaaten einzugreifen, verläuft der Wahltag weitgehend geordnet.

Am Dienstag haben die Wähler in den USA ihre Stimmen im Rahmen der Zwischenwahlen abgegeben. Nach einer starken Beteiligung bei der Brief- und Frühwahl zeichnet sich eine insgesamt hohe Wahlbeteiligung ab. Während die meisten Wahllokale pünktlich öffneten, führten Unwetter im Südwesten zu logistischen Herausforderungen, die jedoch durch alternative Wahlmöglichkeiten kompensiert werden sollen.
Der Wahlkampf war von zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen geprägt. Die Versuche der Regierung Trump, auf föderaler Ebene in die Organisation der Wahlen auf Bundesstaatsebene einzugreifen, scheiterten in vielen Fällen vor Gericht. Höchstrichterliche Entscheidungen blockierten unter anderem Vorhaben zur systematischen Überprüfung der Staatsbürgerschaft bei Wählern sowie Eingriffe in den Postversand von Wahlunterlagen.
Trotz wiederholter Zweifel des Präsidenten an der Integrität des Wahlvorgangs meldeten die Behörden bisher einen reibungslosen Ablauf. Rechtsexperten betonen, dass die von der Regierung angestrengten Klagen historisch gesehen ungewöhnlich seien, jedoch kaum Aussicht auf Erfolg hätten. Der Fokus richtet sich nun auf die Stimmenauszählung und die formelle Zertifizierung der Ergebnisse.