US-Zwischenwahlen gestartet: Machtverhältnisse im Kongress auf dem Prüfstand
Am heutigen 3. November 2026 entscheiden US-Wähler in den Zwischenwahlen über die künftige Mehrheitsbildung im Kongress.

Die Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten sind in vollem Gange, wobei Analysten von einer deutlichen Verschiebung der Machtverhältnisse in Washington ausgehen. Im Zentrum des Wahlkampfs standen vor allem die wirtschaftliche Lage, die Inflation und die steigenden Energiekosten, die das Wählerverhalten maßgeblich beeinflusst haben dürften.
Derzeit halten die Republikaner die Mehrheit im Senat und verfügen über eine knappe Führung im Repräsentantenhaus. Um die Mehrheit zu gewinnen, benötigen die Demokraten 218 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 51 Sitze im Senat. Trotz entsprechender Prognosen mahnen Beobachter zur Vorsicht, da Umfragen in der Vergangenheit das tatsächliche republikanische Wählerpotenzial teils unterschätzt haben.
Zur Verfolgung der Wahlergebnisse stehen verschiedene digitale Kanäle zur Verfügung. Neben interaktiven Karten von Nachrichtenorganisationen bieten Plattformen wie YouTube Live-Übertragungen an. Auch Google und Apple haben Funktionen integriert, die aktuelle Stimmauszählungen direkt auf Endgeräten anzeigen.
Die ersten Wahllokale schließen um 18:00 Uhr Eastern Time. Die Auszählung wird sich voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs ziehen, wenn die letzten Stimmbezirke in Alaska ihre Ergebnisse melden.