US-Mütter berichten von finanziellen Belastungen, Versorgungslücken und Misstrauen gegenüber KI
Neue Daten zeigen, dass US-Mütter mit finanziellen Engpässen, erheblichen Lücken in der Gesundheitsversorgung und einem tiefen Misstrauen gegenüber KI-Unternehmen konfrontiert sind. Diese Belastungen sind einkommens- und parteiübergreifend einheitlich.

Mütter in den gesamten USA sehen sich mit erheblichen finanziellen Belastungen, bemerkenswerten Lücken in der Gesundheitsversorgung und einem tiefen Misstrauen gegenüber Unternehmen für künstliche Intelligenz konfrontiert, so die erste Erhebung des National Benchmark of U.S. Mothers. Die von der überparteilichen Firma Count on Mothers durchgeführte Studie hebt konsistente Herausforderungen hervor, mit denen Mütter unabhängig von ihrem Einkommen oder ihren politischen Ansichten konfrontiert sind.
Die Studie ergab, dass fast ein Drittel (32 %) der Mütter im vergangenen Jahr aus Kostengründen auf eigene medizinische oder psychische Gesundheitsversorgung verzichtete und damit den Bedürfnissen ihrer Kinder Priorität einräumte. Auch die finanzielle Anfälligkeit ist ein Hauptanliegen: 41 % der Mütter, deren jüngstes Kind zwischen 13 und 15 Jahre alt ist, gaben an, dass eine einzige unerwartete Ausgabe von 500 US-Dollar zu Familienschulden führen würde. Dies deutet darauf hin, dass Familien in den frühen Teenagerjahren und nicht im Säuglingsalter am anfälligsten sind.
Psychische Gesundheitsprobleme sind weit verbreitet: fast 4 von 10 Müttern berichteten, dass ihr Kind im vergangenen Jahr Unterstützung im Bereich der psychischen, emotionalen oder Verhaltensgesundheit benötigte, und etwa die Hälfte dieser Mütter (47 %) hatte Schwierigkeiten, die notwendige Versorgung zu erhalten. Trotz der zunehmenden Nutzung von KI drückt eine große Mehrheit der Mütter (65 %) wenig oder gar kein Vertrauen in KI-Unternehmen aus, wenn es darum geht, im besten Interesse von Kindern zu handeln. Darüber hinaus glauben 62 % der Mütter, deren Kinder KI für mehr als nur Unterhaltung nutzen, dass diese die Problemlösungsfähigkeiten und das selbstständige Denken ihres Kindes beeinträchtigt.
Eine weitere Erkenntnis ist, dass etwa ein Drittel der Mütter (32 %) angab, dass ihrem Kind Produkte vermarktet wurden, deren Verkauf an Minderjährige illegal ist, darunter E-Zigaretten, Glücksspiele, Alkohol, Cannabis oder Pornografie. „Der Benchmark misst diese Faktoren zusammen, so wie Familien sie erleben“, sagte Melissa Lawrence, Direktorin für Data Science bei Count on Mothers. „Die Belastungen sind unabhängig vom Einkommen oder dem politischen Spektrum der Mütter konsistent.“
Jennifer Bransford, Gründerin und CEO von Count on Mothers, betonte das Ziel der Studie, Entscheidungsträger zu informieren. „Unsere Rolle ist es, diese Bedingungen sorgfältig zu messen und sie denjenigen vorzulegen, die Entscheidungen für Familien treffen, damit sie von dem ausgehen, was Familien tatsächlich erleben.“