US Open-Match endet nach 3 Uhr morgens – Fans verärgert
Das Viertelfinalspiel der US Open zwischen Ben Shelton und Carlos Alcaraz endete am Dienstag um 3:33 Uhr, dem spätesten Abschluss in der Geschichte des New Yorker Grand-Slam-Turniers, und löste Debatten über die Zeitplanung aus.

Das Viertelfinalspiel der US Open im Tennis zwischen Ben Shelton und Carlos Alcaraz in New York endete am Dienstag außergewöhnlich spät um 3:33 Uhr morgens. Das Spiel markierte den spätesten Abschluss eines Matches in der Geschichte des New Yorker Grand-Slam-Turniers.
Obwohl es nicht das längste Spiel in der Tennisgeschichte war – dieser Rekord liegt bei über 11 Stunden von Wimbledon 2010 –, begann die Partie kurz vor Mitternacht. Die US Open haben keine Sperrstunde, wodurch Spiele bis in die frühen Morgenstunden andauern können. Dieser späte Abschlusszeitpunkt hinterließ viele Zuschauer, die am nächsten Tag arbeiten mussten, unzufrieden.
Auf Social-Media-Plattformen wie X äußerten Fans ihren Unmut über den späten Beginn und das späte Ende des Spiels. Kommentatoren stellten die Zeitplanung in Frage und zogen Vergleiche zu Turnieren wie Wimbledon, die feste Sperrstunden haben. Einige Fans kündigten scherzhaft an, wegen des nächtlichen Spiels einen Tag frei von der Arbeit zu nehmen.
Die Turnierorganisatoren versuchten, die Situation zu entschärfen, indem sie auf X posteten und die Leidenschaft der Fans für den Sport anerkannten, aber gleichzeitig die „hervorragende Leistung“ der Spieler hervorhoben. Dennoch hielt die Kritik an der Zeitplanung an, wobei einige Zuschauer das Gefühl hatten, dass das Turnier die Unterhaltung über die Bedürfnisse der arbeitenden Fans stellte.
Ungeachtet der Kritik an den organisatorischen Aspekten hielten viele engagierte Tennis-Fans das historische Spiel für sehenswert. Sie betonten die seltene, spannende und unvorhersehbare Natur des Wettbewerbs und schätzten das Spektakel, auch wenn es bis in die frühen Morgenstunden andauerte.