USA plant Hunderte Millionen Dollar zur Eindämmung des chinesischen Einflusses
Die US-Regierung plant, die Finanzierung für Programme zur Bekämpfung des wachsenden globalen Einflusses Chinas um Hunderte Millionen Dollar zu erhöhen. Ein zentrales Vorhaben betrifft den Austausch veralteter Unterseekabel in der Karibik und Mittelamerika.

Die US-Regierung plant, die Mittel für Programme zur Eindämmung des wachsenden globalen Einflusses Chinas um Hunderte Millionen Dollar aufzustocken. Im Mittelpunkt steht eine Investition von 175,8 Millionen Dollar für den Ersatz veralteter Unterseekommunikationskabel in der Karibik und Mittelamerika, um die zunehmende Kontrolle Chinas in diesen strategischen Gebieten zu begrenzen.
Die Regierung hat ihre tiefe Besorgnis über Chinas Aktivitäten in Amerika ausgedrückt, insbesondere hinsichtlich seiner Interessen an Häfen am Panamakanal, an Infrastrukturprojekten der chinesischen "Belt and Road Initiative" sowie an Investitionen im Telekommunikationssektor. Ein Beamter des Außenministeriums erklärte, dass Chinas wirtschaftliche Aktivitäten auf der westlichen Hemisphäre Risiken für die nationale Sicherheit und den Wohlstand der USA darstellen.
Diese Initiative für Unterseekabel ist Teil einer umfassenderen Strategie, um Programme zur Begrenzung des chinesischen Einflusses weltweit wiederzubeleben. Das Außenministerium erwägt zusätzliche Ausgaben von fast 500 Millionen Dollar für Programme, die sich auf China in der westlichen Hemisphäre, Afrika und Asien konzentrieren. Viele dieser Programme waren zuvor aufgrund erheblicher Budget- und Personalstreichungen zurückgefahren oder eingestellt worden.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, erklärte, dass Chinas Zusammenarbeit mit anderen Regionen nicht darauf abziele, ein bestimmtes Land herauszufordern, sondern den Weltfrieden und die globale Entwicklung fördere. Er warnte davor, dass die Politisierung von Unterseekabelprojekten internationale Marktregeln stören und die globale digitale Konnektivität gefährden könnte.