US-Privatwirtschaft verzeichnet 86.000 neue Arbeitsplätze im Oktober
Die Beschäftigtenzahl im US-Privatsektor stieg im Oktober um 86.000 Stellen. Gleichzeitig erreichte das Lohnwachstum den höchsten Stand seit März 2024.

Wie aus dem aktuellen ADP National Employment Report hervorgeht, hat die US-Privatwirtschaft im Oktober 86.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Analyse, die in Kooperation mit dem Stanford Digital Economy Lab erstellt wurde, basiert auf anonymisierten Lohnabrechnungsdaten von über 26 Millionen Beschäftigten.
Die Branchenentwicklung verlief dabei uneinheitlich. Während die Bereiche für professionelle und geschäftliche Dienstleistungen den dritten Monat in Folge einen Stellenabbau verzeichneten, zeigten sich in der Bauwirtschaft sowie anderen Dienstleistungszweigen Zuwächse. Über alle Unternehmensgrößen hinweg blieb die Einstellungsdynamik positiv.
Parallel zum Beschäftigungswachstum stiegen auch die Vergütungen: Die Grundlöhne legten im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zu, die Bruttolöhne sogar um 4,7 Prozent. Nela Richardson, Chefökonomin bei ADP, betonte, dass Arbeitgeber vermehrt auf Boni und zusätzliche Arbeitsstunden setzen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Dies habe die Einkommensentwicklung für viele Beschäftigte auf das höchste Niveau seit März 2024 gehoben.
Der Bericht bietet monatlich einen detaillierten Einblick in die US-Arbeitsmarktlage. Die nächste Publikation ist für den 2. Dezember 2026 geplant.