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USA ermittelt gegen argentinischen Fußballverband wegen Finanzbetrugs

US-Behörden untersuchen den argentinischen Fußballverband (AFA) wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf Hunderte Millionen Dollar, die angeblich über US-Banken abgewickelt wurden.

9. Juli 2026
USA ermittelt gegen argentinischen Fußballverband wegen Finanzbetrugs

US-Behörden haben eine umfassende Untersuchung gegen den argentinischen Fußballverband (AFA) eingeleitet, die mutmaßlichen Betrug und Geldwäsche zum Gegenstand hat. Die Ermittlungen umfassen angeblich bis zu 300 Millionen US-Dollar, die durch amerikanische Bankkanäle geflossen sein sollen, wie mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichten.

Im Fokus der Untersuchung steht das in Florida ansässige Unternehmen TourProdEnter LLC, das angeblich als internationaler kommerzieller Agent für die AFA fungierte. Laut Berichten erhielt das Unternehmen zwischen 2022 und Mitte 2024 rund 300 Millionen Dollar über Konten bei mehreren US-Banken. Diese Gelder sollen aus der internationalen Geschäftstätigkeit der AFA stammen, einschließlich Sponsoringverträgen und Freundschaftsspielen.

Ein zentraler Kritikpunkt ist der angebliche Vertrag von TourProdEnter, der dem Unternehmen angeblich 30 Prozent der internationalen Einnahmen der AFA nach Steuern zusicherte, zuzüglich einer Provision von 10 Prozent auf Logistikkosten. Berichten zufolge verwaltete das Unternehmen mindestens 260 Millionen Dollar an AFA-Einnahmen, wobei jedoch nur ein Teilbetrag durch identifizierbare Betriebsausgaben nachgewiesen werden konnte.

Die AFA hat die Vorwürfe zurückgewiesen und ihre volle Kooperation bei den Ermittlungen zugesichert. Der Verband betont, dass seine Finanzgeschäfte transparent seien und internationalen Standards entsprächen. Diese Untersuchung wirft einen Schatten auf das internationale Ansehen des argentinischen Fußballs.

Originalquelle: inc.com