US-Behörde schlägt cyanfarbene Signalleuchten für autonom fahrende Autos vor
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat einen neuen Standard vorgeschlagen, der für autonome Fahrzeuge eine einheitliche Kennzeichnung durch cyanfarbene Lichter vorsieht.

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat eine Anpassung der Sicherheitsstandards für Kraftfahrzeuge (FMVSS 108) initiiert, um die Kommunikation autonomer Fahrzeuge im Straßenverkehr zu vereinheitlichen. Die Behörde schlägt vor, dass Fahrzeuge ohne menschlichen Fahrer verpflichtend mit cyanfarbenen Leuchten ausgestattet werden müssen, um ihren Betriebsstatus nach außen hin kenntlich zu machen.
Bisher fehlte ein verbindlicher Standard, weshalb Unternehmen unterschiedliche Lösungen wie Texteinblendungen oder akustische Warnsignale nutzten. Die Einführung einer einheitlichen Farbe soll insbesondere Rettungskräften und der Polizei die Identifizierung eines fahrerlosen Autos erleichtern und die allgemeine Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.
Neben der Vereinheitlichung der Signalgebung zielt der Vorschlag darauf ab, veraltete regulatorische Hürden für die Entwicklung von Fahrzeugen zu beseitigen, die von Grund auf ohne Fahrersitz oder manuelle Bedienelemente konzipiert sind. Die Behörde reagiert damit auf den zunehmenden Einsatz von Robotaxis im öffentlichen Raum.
Der Entwurf befindet sich derzeit im Konsultationsverfahren. Eine landesweite Umsetzung würde die uneinheitliche Praxis der Industrie beenden und einen klaren Rechtsrahmen für den Betrieb autonomer Systeme schaffen.