US-Senat verabschiedet Gesetz zur Einführung des "Tag der Mondlandung"
Der US-Senat hat einen überparteilichen Gesetzentwurf verabschiedet, der den 20. Juli zum nationalen "Tag der Mondlandung" erklären soll, um die Apollo-11-Mission zu würdigen.

Der Senat der Vereinigten Staaten hat am Dienstag einen überparteilichen Gesetzentwurf verabschiedet, der den 20. Juli zum nationalen "Tag der Mondlandung" erklärt. Der von den Senatoren Tim Sheehy (R-MT) und Mark Kelly (D-AZ) eingebrachte Gesetzentwurf würdigt die Apollo-11-Mission von 1969, bei der Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond betraten.
Der Gesetzentwurf wird nun dem Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten zur Prüfung vorgelegt. Wenn er verabschiedet und vom Präsidenten unterzeichnet wird, soll der 20. Juli jährlich als "Lunar Landing Day" begangen werden. Dieser Tag soll Schulen, Museen und Gemeinden ermutigen, Bildungsprogramme und Veranstaltungen zur Feier des amerikanischen Erbes der Exploration und Innovation zu organisieren, ist jedoch kein bundesweiter Feiertag.
Die Gesetzgebung wird von den überlebenden Mondonauten, ehemaligen NASA-Flugdirektoren und verschiedenen Weltraumorganisationen unterstützt. Die Verabschiedung fällt mit einer erneuten Fokussierung auf die Mondforschung durch das Artemis-Programm der NASA zusammen, das darauf abzielt, Astronauten zum Mond zurückzubringen und den Weg für tiefere Weltraummissionen zu ebnen.
Die Initiative ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit der überparteilichen Lunar Landing Day Initiative. "Die Landung auf dem Mond war nicht nur ein Sieg für die NASA – es war ein Triumph amerikanischer Einfallsreichtum, Entschlossenheit und Zusammenarbeit", sagte Robert Slater, Gründer der Lunar Landing Day Initiative, und betonte das Ziel, zukünftige Generationen zu inspirieren.