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Wissenschaft

US-Senatoren und Kanada kritisieren Trumps Diesel-Deal mit Russland

Mehrere US-Senatoren halten Donald Trumps Abkommen zum Import von russischem Diesel für rechtswidrig. Auch Kanada kritisiert die Vereinbarung scharf.

12. Oktober 2026
US-Senatoren und Kanada kritisieren Trumps Diesel-Deal mit Russland

Sieben US-Senatoren, darunter Demokraten und Republikaner, haben das von Präsident Donald Trump vereinbarte Abkommen zum Import von russischem Diesel als rechtswidrig bezeichnet. Laut den Senatoren verstößt die Vereinbarung gegen ein Gesetz aus dem Jahr 2022, das russische Energieimporte in die USA verbietet. Sie fordern die Regierung auf, die Entscheidung umgehend rückgängig zu machen.

Auch die kanadische Regierung hat sich kritisch geäußert. Premierminister Mark Carney bezeichnete die Vereinbarung Trumps mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als scharf kritisiert. Der Deal verschaffe Moskau zusätzliche Einnahmen zur Finanzierung des Krieges gegen die Ukraine, sagte Carney nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Zuvor hatte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor einer drohenden Ölkatastrophe an Europas Küsten durch die russische „Schattenflotte“ gewarnt. Die Tanker seien oft alt, schlecht gewartet und unzureichend versichert, sagte Kallas dem Redaktionsnetzwerk Deutschland und bezeichnete sie als „ökologische Zeitbomben“, die gleichzeitig den russischen Angriffskrieg finanzierten.

In Deutschland forderte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mehr diplomatischen Einsatz für eine Friedenslösung in der Ukraine. Er kritisierte die anhaltenden Waffenlieferungen als zu einer "Katastrophe" führend und plädierte dafür, dass Deutschland stattdessen zu einem Waffenstillstand beitragen solle.

Originalquelle: mdr.de