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Technologie

Datacenter-Gegenwind nimmt in US-Bundesstaaten zu

New York hat ein einjähriges Verbot für neue große Rechenzentren erlassen, als erster Bundesstaat. Die Maßnahme reagiert auf Bedenken hinsichtlich Energiebedarf und Wasserverbrauch.

15. Juli 2026
Datacenter-Gegenwind nimmt in US-Bundesstaaten zu

New York ist der erste US-Bundesstaat, der ein einjähriges Verbot für neue Rechenzentren mit einer Leistung von über 50 Megawatt verhängt hat. Die Anordnung soll der Landesregierung Zeit geben, Vorschriften für die Herausforderungen durch Energieverbrauch und Wasserbedarf der Einrichtungen zu entwickeln.

Gouverneurin Kathy Hochul erklärte, dass angesichts steigender Stromrechnungen, der Verringerung natürlicher Ressourcen und der Unsicherheit für die Einwohner von New York Handlungsbedarf bestehe. Sie strebt zudem die Abschaffung von Steuerbefreiungen für große Rechenzentren an.

Dieser Schritt in New York spiegelt einen breiteren Trend in den USA wider, wo zahlreiche Bundesstaaten und Städte Einschränkungen für den Bau von Rechenzentren einführen. Zu den Maßnahmen gehören Zonenbeschränkungen, Moratorien und vollständige Verbote, die auf Bedenken hinsichtlich der Belastung der Infrastruktur und der Umweltauswirkungen zurückzuführen sind. So hat Arizona ein Gesetz verabschiedet, das verhindert, dass Kosten für das Stromnetz auf andere Verbraucher abgewälzt werden.

Mehrere andere Bundesstaaten erlassen oder erwägen ähnliche Maßnahmen. In Monterey Park, Kalifornien, gibt es ein permanentes Verbot, Florida verlangt, dass Rechenzentren ihre vollen Kosten decken, und Staaten wie Georgia und Iowa haben lokale Moratorien. Bundesweit wächst der Widerstand, wobei Projekte im Wert von rund 130 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal des Jahres Verzögerungen oder Stillstände erleiden.

Originalquelle: fastcompany.com