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Fertigung

US geht gegen Zollhinterziehung vor, warnt Schrankimporteure

Zoll- und Grenzschutzbehörde der USA (CBP) und Bundesanwälte gehen gegen Unternehmen vor, die angeblich gegen Handelsgesetze verstoßen. Die American Kitchen Cabinet Alliance (AKCA) betont die Verantwortung von Lieferkettenunternehmen.

9. Juli 2026
US geht gegen Zollhinterziehung vor, warnt Schrankimporteure

Der Zoll- und Grenzschutz der Vereinigten Staaten (CBP) und Bundesanwälte haben entschiedene Durchsetzungsmaßnahmen gegen Unternehmen eingeleitet, denen vorgeworfen wird, US-Handelsgesetze für importierte Schränke und Waschtische zu umgehen. Die American Kitchen Cabinet Alliance (AKCA) warnt, dass alle Akteure in der Lieferkette, einschließlich des Handels mit Schränken, strafrechtlich verfolgt werden könnten, wenn sie ihre Beschaffungspraktiken nicht überprüfen und die Herkunft der Produkte nicht verifizieren.

Gemäß dem Enforce and Protect Act (EAPA) verfügt die CBP über weitreichende Befugnisse zur Untersuchung von Verstößen und zur Verhängung erheblicher Strafen. Jüngste Maßnahmen umfassen die Beschlagnahme von Schränken chinesischer Herkunft im Hafen von Norfolk, die zur Umgehung von Zöllen falsch klassifiziert und unterbewertet wurden. In einem Fall enthielt eine als 10 Schränke deklarierte Lieferung im Wert von 500 US-Dollar 781 Kartons im Wert von über 120.000 US-Dollar.

Bundesstaatsanwälte haben zudem Unternehmen wegen Verschwörung zur Umgehung von Zöllen in Höhe von über 109 Millionen US-Dollar angeklagt. Eine an dem mutmaßlichen Schema beteiligte Person bleibt in Bundeshaft, während die CBP eine Vorab-Strafanzeige in Höhe von rund 222,5 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Zollhinterziehung erlassen hat.

Diese Durchsetzungsmaßnahmen stehen im Einklang mit dem verstärkten Fokus der Trump-Regierung auf die Durchsetzung der US-Handelsgesetze. Seit Oktober 2025 unterliegen diese Produkte einem Zoll von 25 Prozent, der ab Januar 2027 auf 50 Prozent steigen soll. Die AKCA fordert alle Unternehmen in der Lieferkette dringend auf, ihre Beschaffung gründlich zu prüfen und die Einhaltung der US-Zollgesetze sicherzustellen.

AKCA-Präsidentin Betsy Natz betonte, dass Unternehmen und Einzelpersonen für Zollhinterziehung persönlich haftbar gemacht werden und mit erheblichen zivil- und strafrechtlichen Sanktionen rechnen müssen. Unwissenheit stellt gemäß EAPA keine Verteidigung dar, und das US-Justizministerium verstärkt seine Bemühungen zur Bekämpfung von Zollbetrug.

Originalquelle: prnewswire.com